An einer Online-Befragung via Social Media in den letzen beiden Monaten über die Rolle und den Nutzen des Internets für den Leasingvertrieb auf dem Sales Empowerment Blog haben 327 Menschen teilgenommen. 36% der Teilnehmer arbeiten im Direktleasingvertrieb, 29% im Vendorvertrieb und 29% der Befragten sind Führungskräfte. Nutzen Sie auch für die Erläuterung der Ergebnisse unsere kostenfreien Webinare. Holen Sie sich hier den Zugangslink!
Abbildung 1: Was sind Ihre Aufgaben im Unternehmen?

N = 327; Rundungsdifferenzen; Angaben in Prozent
Die Rolle von Social Media für die Neukundengewinnung und Kundenbindung im Leasingvertrieb ist bis heute völlig unklar und uneinheitlich. So sagen 31% der Befragten, dass Social Media keine Rolle spielt. 13% sehen die Rolle von Social Media darin, Geschäfte anzubahnen und abzuwickeln. Eine grössere Bedeutung hat aus Sicht der Befragten die Kundenbindung und Kundenbetreuung. Immerhin 19% nutzen die Online-Welt zur Betreuen des Vendorvertriebs.
Abbildung 2:Welche Rolle nimmt das Internet als Vertriebsweg in Ihrem Unternehmen ein?

N = 327; Mehrfachnennung möglich
Ein uneinheitliches Bild ergibt sich bei der Frage, aus welchen Gründen die Befragten, das Internet als nützlichen Vertriebskanal sehen. 20% betonen jeweils das einfache Handling und die günstigen Kosten. 18% sehen einen Grund in der Überregionalität des Netzes und dass traditionelle Vertriebswege zu aufwendig sind. 15% nutzen das Netz als Vertriebskanal, weil es modern und zeitgemäß ist. Nur 10% sehen in der gewerblichen Beschaffung im Netz einen Grund für diesen Vertriebsweg.
Abbildung 3:Aus welchen Gründen würden Sie das Internet als nützlichen Vertriebskanal sehen?

N = 327; Mehrfachnennung möglich
Verknüpfen wir beide Fragestellungen über die Rolle und den Gründen, das Internet als Vertriebskanal zu nutzen und führen uns die Ergebnisse vor Augen, dann kommt man zu den Schluss:
Individuelle Aktionen des Vertriebs ohne irgendein Konzept oder eine Strategie beherrschen den Auftritt der Leasingbranche im Social Media!
Untermauert wird diese These durch weitere Ergebnisse der Befragung. 73% verneinen, dass sie Social Media zur Stärkung des Namens, ihrer eigenen Fachexpertise oder der Marke der Leasinggesellschaft nutzen. 69% stimmen der Aussage voll und ganz zu, dass es immer schwieriger wird, im Direktleasing neue Kudnen zu gewinnen.
So gesehen, scheinen sich viele Vertriebler auf das Netz zu stürzen ohne jede Unterstützung und Ausbildung durch die Leasinggesellschaften, um über Social Media professionell Neukunden zu gewinnen.
Ein eindeutiges Bild ergibt sich bei den Befragten, wenn es um Zielmärkte geht, die für Social Media aufgeschlossen sind. 29% nehmen an, dass es der IT Bereich ist, gefolgt von der Telekommnukation mit 17% und dem Automarkt und den Markt der erneuerbaren Energien mit 14%. Abgeschlagen mit 9% rangiert der Maschinenmarkt und die Medizintechnik mit 6%.
Es fällt auf, dass die Teilnehmer, die ja meisten aus der Gruppe des Direktleasings kommen (siehe Abb. 1) die Aufgeschlossenheit des Maschinenmarkts gegenüber Social Media mit am geringsten einschätzen, obwohl die Branche Millionen in die Nutzung des Internets für die Produktion en demand investiert (siehe diesen Blog über dieses Thema). Möglicherweise kennen die Vertriebler selber ihre Kunden hinsichtlich der Aufgeschlossenheit gegenüber Social Media noch zu wenig.
Abbildung 4: Welche Zielmärkte im Leasing sind gegenüber Social Media augeschlossen?

N = 327; Mehrfachnennung möglich
Die Absicht vieler Vertriebler bei der Nutzung des Social Media ist es, konkret Geschäft und Leasing anzubahnen. So bejahen 42% die Frage, ob Sie Social Media dazu nutzen, Geschäft oder Leads anzubahnen. 33 % vereinen die Frage und 25% sagen, das ist auch nicht die Firmenpolitik des Unternehmens. Auch hier waren Mehrfachnennungen möglich.
Wenn Leasingvertriebler Social Media nutzen, dann nutzen Sie die seriösen beruflichen Netzwerk wie Xing (31%), LinkedIn (27%) und Leasingportale (23%). Videomarketing oder Web 2.0 Präsenzen (Webseiten die Verkaufen und Interaktionen ermöglichen) spielen keine Rolle.
Fazit
Obwohl sich immer mehr mittelständische Kunden im Internet selber aktiv präsentieren und das Netz für Recherchen von Produkten und Dienstleistungen nutzen, verhält sich die Leasingbranche in diesem Thema kaum erkennbar. Sie überlässt das Feld den individuelle Aktivitäten ihrer Mitarbeiter, die in ihrem Namen auftritt. Die Gefahrenpoentiale, die durch unprofessionelles Auftreten von über 2000 Mitarbeitern der Leasingbranche, die in Xing und LinkedIn auftreten, entstehen können, werden dabei möglicherweise überhaupt nicht wahrgenommen. Da hilft nur eins: Die Leasinggesellschaften sollten möglichst schnell den Mitarbeitern ins Netz mit einer professionellen Social Media Strategie zu folgen.
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